Stochastische Resonanztherapie (SRT)

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Stochastische Resonanz Therapie SRT

 

 

»Alters- und krankheitsbedingte sensorische Verluste können durch Stochastische Resonanz-Therapie (SRT) rückgängig gemacht werden.«

Harvard Medical School, Boston University

 

 

Die Stochastische Resonanz-Therapie

 

Ein Expertenteam an der Universität Frankfurt hat ein Trainingsgerät entwickelt, das durch variable Vibrationsreize das Zusammenspiel von Gehirn und Muskulatur trainiert und so Bewegungskoordination und Reflexe verbessert. Mittlerweile wird die Trainingsmethode auch zur Therapie von neurologischen Krankheitsbildern wie zum Beispiel Parkinson oder Multipler Sklerose erfolgreich angewendet. Bewegungen werden flüssiger und sicherer, so dass sich Stolper- und Fallraten der Patienten deutlich verringern. Wir möchten Sie im Folgenden über die
Wirkungsweise und Anwendungsbiete der SRT informieren. Falls Sie hierzu weitere Fragen haben – sprechen Sie uns an.

 

Tel.:05461-61930 oder praxis@physiotherapie-bramsche.com

 

 

Wie funktioniert die Stochastische Resonanz-Therapie?


Die SRT baut auf einer der wichtigsten Funktionen des menschlichen Nervensystems auf: Durch zahlreiche Rezeptoren (Sensoren) in der Muskulatur, den Sehnen, der Haut, den Gelenken usw. ist der Mensch in der Lage festzustellen, in welcher Position sich sein Körper oder einzelne Teile seines Körpers befinden, d.h., ob er z. B: steht oder sitzt, oder ob und wie er sich bewegt. Melden die Rezeptoren immer das Gleiche, beispielsweise wenn sich der Körper gar nicht oder nur gleichförmig bewegt, werden diese Meldungen für das Gehirn uninteressant.
Werden allerdings ständig wechselnde, neue Meldungen erzeugt,
wird das Gehirn aktiviert. Gleichzeitig wird es trainiert, diese neuen
Informationen schnellstmöglich zu verarbeiten. Je besser dies funktioniert,desto besser kann auch die Muskulatur durch das Gehirn gesteuert werden.

Wenn man kein Muskeltraining macht, bzw. sich zu wenig bewegt,
bildet sich die Muskulatur zurück, ähnliches passiert auch im Nervensystem. Werden Nervenzellen nicht laufend aktiviert, nimmt der Informationsfluss ab. Mit der Stochastischen Resonanz Therapie kann man dagegen wirken.

 

 


Was passiert während einer Stochastischen Resonanz-Therapie?

 

Die Stochastische Resonanz-Therapie wird mit einem speziell entwickelten Gerät durchgeführt auf dessen beiden Fußplatten der Patient steht. Diese Fußplatten bewegen sich mehrdimensional und mit einer Grundfrequenz zwischen vier und acht Hertz, und führen zu einer ständigen Destabilisierung des Gleichgewichts. Um eine schnellere Wahrnehmung des Signals zu erreichen, wird die Grundfrequenz von zufälligen (stochastischen) Störfaktoren unterbrochen. Eine übliche Trainingseinheit dauert lediglich fünfmal eine Minute, denn mit diesen kurzen Zeitspannen wird vermieden, dass es zu Ermüdungsreaktionen im Nervensystem kommt.

 

 

Wie wirkt die Stochastische Resonanz-Therapie?


Die Vibrationsreize bewirken im Körper kurzfristig relativ starke muskuläre und neuronale Aktivitäten. Es kommt zu einem besseren Gleichgewicht und einer verbesserten Gehfähigkeit durch die erhöhte Koordinationsfähigkeit. Die Basis dafür bilden längerfristige Anpassungen, nämlich Umbauprozesse im
Nervensystem, die durch den stochastischen Resonanzreiz ausgelöst werden.


In der Folge kommt es zu:

 

  • Verbesserung des motorische Lernens durch Optimierung
    der Informationsselektion im Gehirn und Freisetzung von
    Neurotransmittern (z.B. Dopamin)
  • Verbesserung der Funktionsweise und des Wachstums
    neuronaler Zellverbände und Schutz der Nervenzellen
  • Verbesserung der Aktivierung von Hirnarealen
  • Verbesserung der Gehfähigkeit und der Gleichgewichtsregulation
    durch optimierte Wahrnehmung und Reflexsteuerung
  • Verbesserung des Knochenstoffwechsel und Erhöhung der
    Knochenfestigkeit

 

Untenstehende Diagnosen finden Sie in gleicher Reihenfolge als optimales Trainingsprogramm am SRT:

 

Orthopädie:

 

  • Bandplastiken (z.B. vorderes Kreuzband)
  • Endoprothesen (künstliche Knie- und Hüftgelenke)
  • Frakturen
  • Muskuläre Dysbalance
  • Rupturen (z.B. Bänderrisse)
  • Osteoporose

 

Neurologie:

 

  • Amyothrophische Lateralsklerose (ALS)
  • Querschnittslähmung u.ä.
  • M. Parkinson
  • M.Sudeck
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Neuropathien
  • Restless Legs Syndrom (RLS)

 

Sonstiges:

 

  • Ataxie
  • Harn Inkontinenz
  • Depression
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Schlaganfall
  • Allgemeine Sturzgefährdung
  • Allgemeine Gleichgewichts- und Koordinationsbeschwerden

 

Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich unverbindlich beraten!

 

Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot und einen detaillierten Kostenplan.

 

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